Kapitalschutz und Ertragschancen kombiniert
Realisierte Verluste schmerzen Anleger mehr als entgangene Gewinne. Das
ist schon lange bekannt. Zu den beliebtesten Anlageprodukten zählen
daher wertgesicherte Fonds. Sie können einen Kapitalschutz bieten und
gleichzeitig die Möglichkeit für

Gewinne offen halten.
Sicherheit, Stabilität und Flexibilität. Diese drei Aspekte sind
für die meisten Anleger in Bezug auf ihre Vermögensanlage am
wichtigsten. „Viele Anleger lieben einfach Sicherheit. Laut einer
Umfrage des Bundesverbandes Investment und Asset Management e. V. (BVI)
vom Januar 2011 sind zwei Drittel der Deutschen nicht bereit, Risiken
einzugehen, um ihr Geld zu vermehren. Dafür gibt es viele Gründe, und
alle sind sie verständlich“, sagt Michael Friedrich,
Wertpapierspezialist der Volksbank Karlsruhe. „Gleichzeitig wollen sie
jedoch auf Ertragschancen nicht verzichten.“
Auch wenn es zunächst unvereinbar klingt, sogenannte wertgesicherte
Fonds kombinieren beides: Kapitalschutz und die Chancen auf Erträge. Wie
das Prinzip funktioniert, erklärt Michael Friedrich: „Bei diesen
Geldanlagen können Anleger von einer positiven Entwicklung
beispielsweise eines Aktienmarktes profitieren. Gleichzeitig erhalten
sie eine Mindestanteilwertgarantie zum Laufzeitende des Fonds*). Die
Mindestanteilwertgarantie gilt zum Ende einer festgelegten Laufzeit des
Fonds. Anleger erhalten dann am Stichtag den garantierten Anteilwert*
zurück – und dazu die Chance auf weitere Erträge, die sich bei einer
positiven Entwicklung des jeweiligen Anlagemarktes des Fonds ergeben.“
Für diese Sicherheit müssten Anleger im Gegenzug möglicherweise auf
einen Teil der Erträge verzichten, wie sie bei guter Marktentwicklung
mit einem Direktinvestment erzielbar wären.
Alle Anlagen im Fonds sind genau auf das Ende der Laufzeit ausgerichtet.
„Zwischenzeitliche Kursänderungen spielen für die Wertentwicklung des
Fonds zum Laufzeitende keine Rolle“, erklärt Michael Friedrich. Denn zum
Laufzeitende erreiche der Fonds dann auf jeden Fall den garantierten
Mindestanteilwert. Darüber hinaus können Anleger zumeist von der
durchschnittlichen Entwicklung des jeweiligen Marktes profitieren.
Flexibel bleiben
„
Wertgesicherte Fonds können vor allem für jene interessant sein, die ihr Vermögen mittelfristig anlegen wollen. Denn
in der Regel haben Garantiefonds eine Laufzeit von etwa fünf bis sieben
Jahren“, informiert Michael Friedrich. Sei es dann doch einmal nötig,
vorher auszusteigen, sei das kein Problem. „Möchten Anleger vor Ende der
Laufzeit auf ihr Kapital zugreifen, verzichten sie zwar auf ihre
Garantie, bleiben aber dennoch flexibel“, erklärt er weiter. „Gegen eine
geringe Gebühr können die Fondsanteile grundsätzlich börsentäglich
verkauft werden. Zu beachten ist dabei jedoch, dass der Anteilwert dann
auch unter dem Wert des Fonds zum Auflegungszeitpunkt liegen kann.“
Michael
Friedrich bietet an, Interessenten in einem persönlichen Gespräch mit
der Volksbank Karlsruhe näher über die Funktionsweise und die Eignung
von wertgesicherten Fonds für ihre individuelle Vermögensanlage zu
informieren.
Die Volksbank Karlsruhe gehört zur genossen-
schaftlichen FinanzGruppe, wie auch die Fondsgesellschaft Union
Investment. Sie ist mit 47,3 Prozent**) Marktführer bei wertgesicherten
Fonds.
*) Exklusive Ausgabeaufschlag, ohne Berücksichtigung
möglicher Depotkosten sowie abzüglich etwaiger Ausschüttungen,
Steuerabzüge und fiktiver Erträge
**) Quelle: BVI, Stand 31. Januar 2011
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