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Internetbetrüger

Die Tricks der Internetbetrüger

Kriminelle lassen sich immer wieder neue Maschen einfallen, um an das Geld von OnlineBanking-Nutzern zu gelangen.


Umso wichtiger ist es, die üblichen Tricks der Datendiebe zu kennen und bei der PC-Nutzung auf Sicherheit zu achten.


Wir stellen Ihnen auf den folgenden Reitern die wichtigsten Tricks der Betrüger vor und geben wertvolle Tipps zur Vorbeugung.


Sollten Sie nach der Anmeldung zum InternetBanking eines der beschriebenen, ungewöhnlichen Verhalten beobachten, setzen Sie sich bitte umgehend mit uns in Verbindung. Zudem empfehlen wir zur Säuberung des Rechners die Internetseite www.botfrei.de oder den Rechner durch einen Fachmann untersuchen zu lassen.


Nach einem Virenbefall raten wir dringend zu einer Neuinstallation des Systems.


Beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  • Unser Rat - Neuinstallation

    Sichern Sie vor einer Neuinstallation wichtige Anwendungsdaten auf einem externen Datenträger.
  • Achtung bei Formatierung

    Nach dem Formatieren der Festplatte sollte auch der Master Boot Record (MBR) neu erstellt werden, da sich auch hier Viren einnisten können.
  • Vielleicht nötig - professionelle Hilfe

    Ziehen Sie im Zweifelsfall professionelle Unterstützung hinzu.

Die Tricks der Betrüger

Es sind mehrere Varianten von Schadsoftware im Umlauf, die Internet-Banking-Seiten manipulieren kann.

 

Der Rücküberweisungs-Trick

Nach Login im Internet-Banking wird bei einem infizierten Rechner im ersten Schritt eine Information eingeblendet, dass auf dem Konto irrtümlicherweise eine Gutschrift eingegangen sei. Diese müsse umgehend zurücküberwiesen werden, um das Konto wieder zu entsperren.


In einem zweiten Schritt manipuliert die Schadsoftware die Umsatzanzeige der Kontoumsätze und zeigt so den angeblichen Eingang der Gutschrift in der Saldoübersicht an. Tatsächlich ist auf dem Konto jedoch niemals eine Gutschrift eingegangen.


Folgt man der Aufforderung, die Rücküberweisung vorzunehmen, präsentiert die Schadsoftware das normale, aber bereits ausgefüllte Onlineüberweisungsformular. Da der Geschädigte in diesem Fall die Überweisung selbst ausführt, bleiben die üblichen Sicherungsmechanismen im Internetbanking wirkungslos und der angewiesene Betrag wird auf ein zur Täterseite gehörendes Bankkonto überwiesen.


Sollten Sie eine derartige Meldung auf Ihrem Computer erhalten, tätigen Sie keinesfalls die angeforderte Rücküberweisung und wenden Sie sich an uns. Der benutzte Rechner ist zu diesem Zeitpunkt bereits mit der Schadsoftware infiziert.


Der Testüberweisungs-Trick

Es sind Trojaner im Umlauf, die beim Login zum Internet-Banking eine "Sicherheitsprüfung" des Kundencomputers durch die Bank vorgaukeln.
Die Kunden werden gebeten, eine Test-Überweisung durchzuführen, bei der angeblich kein Geld transferiert wird. Entweder sollen die Kunden per mobile TAN oder per Sm@rt-TAN plus diese Überprüfung bestätigen.

 

Die Volksbank Karlsruhe wird niemals eine solche Überprüfung des Kundencomputers durchführen und auch nie eine "Test-Überweisung" einfordern. Sollten Sie eine solche Aufforderung erhalten, folgen Sie dieser auf keinen Fall und beenden sofort das Internet-Banking!

 

Bitte achten Sie auch stets auf den aktuellen Stand der Virensignatur auf ihrem Computer und führen regelmäßige Antiviren-Prüfungen durch.

Warnung vor Tätigkeit als Finanzagent

Eine weitere Betrugs-Variante ist der Versand von E-Mails, in denen man um die Tätigkeit als Finanzagent angeworben werden soll.


Der Finanzagent soll Zahlungen auf seinem Konto entgegennehmen und dann an eine Person im Ausland überweisen. Hierfür erhält der Finanzagent eine Provision.


Die Gelder, die auf diesem Wege auf dem Konto des Finanzagenten eingehen, stammen meistens aus betrügerischen Handlungen. Der Umweg über das Konto des Finanzagenten dient der Geldwäsche. Der Finanzagent macht sich so unter Umständen der Beihilfe zum Betrug oder Geldwäsche mit schuldig und kann belangt werden. Er bleibt vermutlich auf dem entstandenen Schaden sitzen, da die Hintermänner des Betrugs nicht zu ermitteln sein werden.


Achtung - neue Praktiken

Nachdem seit geraumer Zeit vor der Tätigkeit als Finanzagent in den Medien gewarnt wurde, bedienen sich die Betrüger neuer Methoden. Vermehrt werden Kontoinhaber ohne ihr Wissen als Finanzagent missbraucht. Die Betrüger überweisen von einem Online-Konto eines ahnungslosen Dritten, über welches Sie durch betrügerische Maßnahmen Zugriff erlangt haben, an den sogenannten Geschäftspartner (Kontoinhaber) Geld. Unter einem Vorwand wird dieser Betrag von den Kriminellen zurückgefordert. Der als Finanzagent missbrauchte "Geschäftspartner" darf für die ihm entstandenen Unannehmlichkeiten einen kleinen Teil des Betrages behalten. Die Rücküberweisung soll jedoch nicht auf das Ursprungskonto erfolgen, sondern meistens ins Ausland.


Wie können Sie sich schützen?

  • Seien Sie misstrauisch und aufmerksam

    Prüfen Sie alle Angebote kritisch, bei denen Ihr Konto zur Abwicklung von Zahlungen zur Verfügung gestellt werden soll. 
  • Unerwartete Gutschriften sind verdächtig

    Erfolgen unerwartet Gutschriften auf Ihrem Konto, die Sie wieder zurück überweisen sollen, nehmen Sie Kontakt zur Bank oder Polizei auf.

  • Aufpassen bei Rückbuchungen

    Rückbuchungen sollten grundsätzlich nur auf das jeweilige Ursprungskonto der Buchung erfolgen.

  • Strafanzeige erstatten

    Geschädigte Kontoinhaber sollten Strafanzeige erstatten. Dabei ist egal, ob diese unbewusst als Finanzagent missbraucht oder Opfer betrügerischer Zugriffe auf ihr Konto wurden.

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