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Pressemitteilung:

Boom im Kreditgeschäft sorgt für gutes Betriebsergebnis 2015

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Karlsruhe, 02. März 2016 – Die Volksbank Karlsruhe eG blickt mit großer Zufriedenheit auf das zurückliegende Geschäftsjahr 2015. Denn trotz der nicht enden wollenden Phase historisch niedriger Zinsen sowie einer zunehmenden Flut an regulatorischen Anforderungen ist es dem Karlsruher Traditionshaus gelungen, seinen über 42.000 Mitgliedern erneut ein gutes Betriebsergebnis vorzulegen. Vorstand und Aufsichtsrat des Instituts schlagen der Vertreterversammlung im Juni daher vor, die Genossenschaftsanteile wieder mit 4 Prozent zu verzinsen. Basis dieses Erfolgs ist eine deutliche Steigerung des Kreditgeschäfts auf ein Volumen von rund 1,7 Milliarden Euro (plus 6,3 Prozent), wobei dieser Zuwachs im Wesentlichen von den privaten und gewerblichen Baufinanzierungen getragen wurde. Insgesamt vergab die Volksbank Karlsruhe Neukredite von 368 Millionen Euro und damit annähernd 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Bilanzsumme legte um 6 Prozent auf über 2,5 Milliarden Euro zu. Die Volksbank Karlsruhe zählt aktuell fast 85.000 Kunden und beschäftigt 390 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Jahresüberschuss gestiegen
Wie die Volksbank Karlsruhe bei ihrem Bilanz-Pressegespräch am Mittwoch, 2. März, weiter mitteilt, erwirtschaftete sie 2015 ein Betriebsergebnis von nahezu 18 Millionen Euro (plus 1,1 Prozent). Dieser Wert basiert auf einem Zinsüberschuss von gut 45 Millionen Euro (plus 5,1 Prozent) sowie einem Provisionsergebnis von 14,6 Millionen Euro (plus 1,3 Prozent). Dem stehen Verwaltungsaufwendungen von 40,1 Millionen Euro gegenüber (plus 3,9 Prozent). Nach Abzug der Risikokosten und Steuern sowie der Dotierung des Fons für allgemeine Bankrisiken verbleibt wie im Vorjahr ein Jahresüberschuss von 7 Millionen Euro.  

„Mit diesem Ergebnis haben wir unsere ambitionierte Planung übertroffen“, sagt Andreas Lorenz, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Karlsruhe. Die Bank sei bestens aufgestellt und kerngesund, doch dürfe das gute Ergebnis nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die gesamte Finanzbranche derzeit in anspruchsvollem Fahrwasser bewege: „Die geldpolitischen Maßnahmen auf europäischer Ebene binden uns zunehmend die Hände und stellen unser Geschäftsmodell auf eine harte Probe. Anlageformen wie Sparbuch oder Sparbrief verschwinden aus dem Blickfeld unserer Kunden. Sie parken ihr Geld derzeit lieber in kurzfristig verfügbaren Alternativen wie dem Girokonto“, betonte Lorenz. So stieg der Bestand an täglich fälligen Einlagen bei der Volksbank Karlsruhe um 5,5 Prozent auf 983,4 Millionen Euro. Gleichzeitig verzeichneten die Spareinlagen marktbedingt ein Minus von gut 7 Prozent auf 381 Millionen Euro, bei den Sparbriefen lag der Rückgang wie erwartet bei rund 25 Prozent auf 26,9 Millionen Euro. „Letztlich ist es nur der extrem niedrigen Inflationsrate zu verdanken, dass die täglich fälligen Einlagen unserer Sparer unterm Strich derzeit kaum an Wert verlieren“, so Lorenz weiter.

Verschärfte Anforderungen an Eigenmittel bereits heute erfüllt 
Vor dem Hintergrund der zurückliegenden Krise an den Finanzmärkten wurden unter dem Stichwort „Basel III“ die gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Eigenkapital-Ausstattung von Kreditinstituten nochmals deutlich verschärft. Sie sehen unter anderem einen Anstieg der geforderten Gesamtkapitalquote einer Bank von aktuell 9,25 Prozent auf 13 Prozent im Jahr 2019 vor. Die Volksbank Karlsruhe verfügt im Geschäftsjahr 2015 über Eigenmittel von 260 Millionen Euro und damit über eine Gesamtkapitalquote von fast 19 Prozent. „Wir liegen also bereits heute weit über den künftig geforderten Werten, und selbst bei vorsichtiger Betrachtung und unter ungünstigen Parametern werden wir die in drei Jahren geltende Eigenkapitalquote gut darstellen können“, sagte Andreas Lorenz. Zudem habe ein interner „Stresstest“ ergeben, dass selbst ein Zinsschock, also plötzlich stark steigende Zinsen, dank der guten Eigenkapitalausstattung sowie Risikoreserven der Bank kompensiert werden könnte.

Regionale Identität als wichtiges Unterscheidungsmerkmal
Ihre regionale Identität sowie die enge Verbundenheit mit der Fächerstadt sind für die Volksbank Karlsruhe ein wesentlicher Pfeiler ihrer Geschäftspolitik. Daher hat das Unternehmen auch 2015 wieder rund 400.000 Euro für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt. „In einem nahezu transparenten und vergleichbaren Markt spielten Regionalität, Vertrauen und gesellschaftliche Verantwortung eine entscheidende Rolle“, sagt Andreas Lorenz. Um dies zu untermauern, will  sich sein Institut künftig noch stärker als lokaler Partner präsentieren. Auf den ersten Blick erkennbar wird dies im Logo der Volksbank, das fortan den Zusatz „Die Bank unserer Stadt“ trägt. „Unser Antritt geht aber weit über eine bloße Logo-Kosmetik hinaus, es ist ein Versprechen. Wir wollen, dass die Menschen in Karlsruhe tatsächlich spüren, dass wir ihnen aufs Engste verbunden sind und dass wir uns gerade dadurch von den anderen Banken unterscheiden“, so Lorenz weiter.

"Gemeinsam für unsere Stadt":
Neue Spendenplattform für Bürgerinnen und Bürger

Vor dem Hintergrund ihrer Neuausrichtung geht die Volksbank Karlsruhe beim Thema Spenden und Sponsoring künftig völlig neue Wege. Unter dem Leitmotiv „Gemeinsam für unsere Stadt“ wird sie im zweiten Quartal 2016 im Internet unter www.gemeinsam-fuer-unsere-stadt.com eine Spendenplattform freischalten, die es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, Hand in Hand mit ihrer Volksbank gemeinnützige Einrichtungen und Vereine zu unterstützen. Denn diese Gruppen können ihre Projekte fortan auf der Spendenplattform präsentieren und Fans und Freunde um finanzielle Unterstützung bitten. Der Clou: Für jede „Bürgerspende“ ab zehn Euro legt die Volksbank zehn Euro obendrauf. Kosten sollte ein solches Projekt mindestens 1.000 und höchstens 20.000 Euro, so dass der maximale Spendenbetrag der Volksbank bei 10.000 Euro je Vorhaben liegt. Ein kleines Bonbon hält die Bank überdies parat: Die ersten zehn auf diese Weise realisierten Ideen erhalten einen zusätzlichen Startbonus von 500 Euro. Durch dieses im Fachjargon als „Crowdfunding“ bezeichnete Vorgehen möchte die Bank vor allem größere Projekte noch besser und zielgerichtet fördern.

Neues Filialkonzept wird erstmals bei Neubau in Durlach umgesetzt
Nachdem die Volksbank Karlsruhe bereits mit ihrer 2008 errichteten  Hauptstelle in der Ludwig-Erhard-Allee 1 einen viel beachteten städtebaulichen Akzent gesetzt hat, plant sie nun auch für ihre Filialen vor Ort Spannendes: „Das ist ein nahezu revolutionäres Konzept, denn wir drehen hier den Spieß einfach mal um: Waren unsere Filialen bisher durch ein eher nüchternes Ambiente und einen großzügigen, wenig charmanten Selbstbedienungsbereich gekennzeichnet – quasi als Geschäftsstelle mit Beratungsmöglichkeit -  so präsentieren wir uns vor Ort künftig als Beratungszentrum mit angeschlossener Geschäftsstelle.“ Gespannt sein dürfen die Volksbank-Kunden dann auf eine ganz individuelle Architektur, in der Emotionalität und vor allem regionaler Bezug eine zentrale Rolle spielen. „Wir verlassen ganz bewusst den ausgetretenen Pfad der klassischen Bankfiliale und werden für unsere Kunden unverwechselbar als ihre Bank dieser Stadt zu erkennen sein“, verspricht Lorenz. Umgesetzt wird das neue Konzept erstmals mit dem Bau der Regionalfiliale Durlach in der Pfinztalstraße (Modehaus Nagel). Dort können sich die Bürgerinnen und Bürger nach der geplanten Eröffnung 2017 einen Eindruck darüber verschaffen, was es für die Volksbank Karlsruhe bedeutet, eben anders zu sein.  

 

 

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Die Volksbank Karlsruhe eG in Zahlen:
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Ansprechpartner:
Thomas Nusche
Vorstandsreferent
Volksbank Karlsruhe eG
Ludwig-Erhard-Allee 1
76131 Karlsruhe
Telefon: 0721 9350 – 1213
E-Mail: thomas.nusche@volksbank-karlsruhe.de


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