Auf du und du mit dem Känguru

Erstes sichtbares Zeichen der Partnerschaft von Zoologischen Stadtgarten und Volksbank Karlsruhe - die Volksbank Karlsruhe unterstützte den Bau der neuen begehbaren Australien-Anlage.

Tierische Partnerschaft

Etwas pressescheu sind sie noch, die insgesamt 15 kleinen Kängurus, deren Lebensraum sich im Karlsruher Zoo geradezu verdoppelt hat. Denn bei der offiziellen Übergabe der neuen Australien-Anlage für die Zoo-Besucher warteten die zahlreichen Medienvertreter zunächst vergebens auf die putzigen Beuteltiere. Erst das großzügige Verteilen von frischem Gemüse lockte dann doch das eine oder andere Parma-Känguru aus seiner Behausung vor die Linse der geduldig wartenden Fotografen. Für die richtige Akustik sorgte zudem der Lachende Hans, eine Vogelart, die durch ihren ureigenen Ruf sofort Assoziationen mit einem Dschungel hervorruft. Er und weitere Artgenossen, darunter Kakadus und Schildsittiche, bewohnen seit kurzem eine Volière, die ebenso zum neuen Areal gehört wie ein Eukalyptusbaum und mehrere Baumfarne.

Tierische Partnerschaft

Rund 90.000 Euro investierte der Karlsruher Zoo in die Begegnungsanlage, in der kleine und große Tierfreunde künftig direkt mit den Kängurus in Kontakt treten können. Möglich gemacht hat dies die Volksbank Karlsruhe, die dem Zoo im Rahmen einer Kooperation jährlich 100.000 Euro für seine wichtige Arbeit zur Verfügung stellt. Im vergangenen Jahr profitierte hiervon die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe, nun stand mit der Australien-Anlage das erste „sichtbare“ Projekt auf dem Plan.

„Wir möchten dazu beitragen, dass der Karlsruher Zoo als das wohl beliebteste innerstädtische Ausflugsziel weiter an Attraktivität gewinnt und damit noch sehr lange als das zentrale Naherholungsgebiet erhalten bleibt“, begründet Vorstandsmitglied Hubert Meier beim Vor-Ort-Termin das Engagement der Volksbank Karlsruhe. Und weiter: „Wir sind stolz darauf, dass dieses wunderschöne Gehege für die Bennett- und Parma-Kängurus ganz eng mit unserem Namen verbunden ist. Gleichzeitig freut es uns natürlich, dass wir es dem Karlsruher Zoo grundsätzlich ermöglichen – im Gegensatz zu den kleinen Kängurus – große Sprünge mit einem vollen Beutel zu machen.“

Über die anstehenden Projekte wollte Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt noch nichts Konkretes sagen. Wer aber den Medienprofi kennt, der weiß ganz genau, dass er für seine Tiere längst schon wieder neue Pläne schmiedet. Warten wir’s ab. 

Australien-Anlage